Software made in Kuba

Software made in Kuba

2018-11-14T12:56:35+00:00October 17th, 2018|Institut, iSQI, Kuba, Pressemitteilung|

iSQI setzt die Initiative für Qualifikation in Kuba fort und nahm an der III. Conference of international Science UCIENCIA in Havanna teil. Diese gilt als eine der wichtigsten Plattformen in Kuba für den Austausch inländischer Wissenschaftler mit dem internationalen Markt. Die Konferenz findet alle zwei Jahre im September in Havanna statt. Sie wird von der University of Informatic Science of Cuba (UCI) organisiert.

iSQI nimmt diese Gelegenheit zum Anlass, nicht nur das eigene Unternehmen zu präsentieren, sondern auch die Gespräche mit Wissenschaft und Wirtschaft, Behörden und Ministerien zu führen. Seit 2016 engagiert sich die Suzanna Salem, Projektmanagerin bei iSQI, für ein internationales Netzwerk für den kubanischen Markt.

“Kuba hat unglaubliches Potential. Das Land investiert verstärkt in technologische Forschung und Entwicklung. Vielmehr als andere Länder, 30 mal mehr als Indien zum Beispiel”, sagt Suzanna Salem.

Kubas junge IT Professionals stehen seit Jahren vor vielen Hindernissen. Es fehlt Infrastruktur. Zwar gibt es zaghafte Ansätze für den Export von Software ins Ausland, doch fehlen immer noch Verbindungen zum Internet und vernünftige Bandbreiten. Trotzdem gibt es in den letzten Jahren im ganzen Land große Anstrengungen den Rückstand auf dem internationalen Markt aufzuholen. So haben im vergangenen Jahr 180 Internetcafés auf der ganzen Insel eröffnet, weitere 150 sind geplant. Der Telekommunikationsunternehmen Etecsa nahm 2017 mehr als 35 öffentlich zugängliche Wi-Fi-Zonen in öffentlichen Parks in Havanna und einigen anderen Städten in Betrieb.

“Der Ausbau des Internets ist für kubanische Technologie Experten sehr wichtig. Anders wird die IT nur wenig Chancen haben, den Weg in den globalen Markt zu finden”, sagt Suzanna Salem.

Tatsächlich liegt die Alphabetisierungsrate bei 100 Prozent und die Anzahl kubanischer IKT-Fachkräfte wächst ständig. Es gibt viele Wissenschaftler und Ingenieure, die an 47 Universitäten und in über 200 Zentren für Forschung und Entwicklung (FuE) arbeiten. Kuba kämpft um weltweite Anerkennung. iSQI sieht viele Möglichkeiten, unterstützt das Land und versucht die Rahmenbedingungen für die Ausbildung und Zertifizierung zu festigen.

“Kubaner haben eine sehr gute Ausbildung und ein hohes Bildungsniveau. Sie haben die besten Voraussetzungen, können diese jedoch nicht nachweisen. Deshalb haben sie auf dem internationalen Markt wenig bis keine Chancen.”

Zertifizierungen bringen den kubanischen Fachleuten die internationale Anerkennung bei Unternehmen auf der ganzen Welt. Umgekehrt machen Zertifizierungen es internationalen Firmen möglich, in Kuba Dependancen zu eröffnen und mit kubanischen Fachkräften zu arbeiten.